ADHS mit Homöopathie heilen

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Ist AD(H)S mit Homöopathie heilbar?

ADHS wird immer häufiger diagnostiziert. Gegenwärtig kann man den Eindruck bekommen, dass jede Schwierigkeit und Abweichung von der Verhaltensnorm AD(H)S ist. Doch andere Störungen wie Hochsensibilität, Angst, Hochbegabung, soziale oder familiäre Schwierigkeiten, können ähnliche Symptome hervorrufen.
Dr. Lawrence Diller kritisiert in  seinem Buch „Running of Ritalin“ die aktuelle Diagnostik folgendermaßen:
“Die offiziellen Richtlinien zur Auswertung der ADS-Symptomatik sind vage und interpretierbar – aber sie führen zu einer „Alles oder Nichts“-Diagnose. Es existiert keine Einteilung eines Schweregrads von ADS, sondern nur JA oder NEIN.”
Und der Kinderarzt Daniel Zeidner spricht satirisch von einem „Lehrer-Defizit-Syndrom“ oder „LDS“:
„Diese Diagnose sollte bei Lehrern gestellt werden deren Schüler ständig mit Händen oder Füßen zappeln, unaufmerksam sind, häufig träumen, ihre Hausaufgaben oder Klassenarbeiten oft nicht vollständig haben, häufig aufstehen… In diesem Fall sollte der Lehrer sofort mit einer Psychostimulanz behandelt werden, damit er einen interessanteren Unterricht macht.

Wie auch immer, die Behandlung von AD(H)S muss auf die Probleme des einzelnen Kindes maßgeschneidert sein. Wichtig dabei sind die Elternarbeit, die Beseitigung von Begleitstörungen sowie die medikamentöse Behandlung.
Zur Medikation schreibt der Karlsruher Arzt, Psychotherapeut und Homöopath Dr. Thomas Bonath:
„Psychopharmaka sind wie Gips bei gebrochenem Bein. Sie können in Krisensituationen ungeheuer entlastend und stabilisierend sein, ersetzen aber nicht das Laufenlernen. Und nicht jedes AD(H)S ist ein Beinbruch.“

Soviel steht jedenfalls fest: Stimulanzien als Behandlungsmaßnahme können nicht ausreichen, denn sie wirken nur solange wie sie angewendet werden. Sie haben zum Teil erhebliche Nebenwirkungen und bekämpfen nur das Symptom, ohne zu heilen.
Dr. Bonath, der Autor der Fachbuches „Homöopathie bei ADHS“ , ist der Ansicht, dass ADHS nur ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Verhaltensweisen ist, die häufig auch sehr unterschiedliche Ursachen haben können.
Seine sehr guten Erfolge mit der homöopathischen Behandlung von sogenannten ADHS-Kindern begründet er so:

Die Homöopathie geht davon aus, dass jede Erkrankung eine Störung des Gleichgewichts der “Lebenskraft” ist. Unter Lebenskraft verstand Samuel Hahnemann, der Begründer dieser Therapieform, die Fähigkeit des Organismus, sich gegen schädigende Einflüsse von innen und außen zu schützen.

Die Lebenskraft versucht zunächst, die Störung auszugleichen und ein gesundes Gleichgewicht wieder herzustellen. Ab einem gewissen Grad gelingt es dem Organismus aber nicht mehr, die Störung zu kompensieren und er wird krank. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine chronische innere Schwäche und Störung durch äußere Faktoren verstärkt wird. Dann kann es zur Dekompensation kommen.

Die Homöopathie gibt dem Organismus medikamentös die erforderlichen Informationen, um die Störung besser ausgleichen zu können und das Gleichgewicht der Lebenskraft wiederherzustellen. Akute wie chronische Beschwerden werden dadurch gelindert, bzw. sanft behoben.

Weitere Informationen und Fallbeispiele finden Sie auf der Website:
http://www.praxis-thomas-bonath.de/adhs

Auch Bachblüten können übrigens bei ADHS und anderen Verhaltensstörungen sehr hilfreich sein – vorausgesetzt es werden die passenden Essenzen oder Mischungen ausgewählt.

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