glückliche Beziehung

pair-414273_640  … ein gemeinsamer Weg der Entwicklung

Wir wünschen uns alle eine harmonische, glückliche Beziehung.
Doch nur selten ist dieses Ideal auch in der Realität zu erleben. Warum?

Wichtig ist, sich klarzumachen, was ich von einer Beziehung erwarte.
Möchte ich, dass der romantische Märchenprinz/die Märchenprinzessin, mich verwöhnt und mir die Wünsche von den Augen abliest. Oder möchte ich einen Partner/Partnerin, der/die meine Hobbys, meine Freizeit, meine Wünsche mit mir teilt, ein sogenanntes Seelengeschwister?
Was sind meine Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben?

Solange wir verliebt sind, sehen wir die Welt und auch den Partner/Partnerin mit einer rosaroten Brille. Wir denken nicht, wir fühlen nur, wir sind in einem Taumel der Gefühle und hoffen, unser Leben möge in diesem Rausch ewig so weitergehen.
Wenn wir zu tief ins Glas geschaut haben und am nächsten Tag aufwachen, haben wir einen schweren Kopf und fühlen uns nicht mehr besonders gut. So ähnlich geht es uns, wenn uns die Realität einholt. Wenn die erste Verliebtheit in den Alltag übergeht. Wir fangen an zu denken und können uns ein Leben zu zweit vorstellen. Oder auch nicht. Jede Beziehung ist eine Herausforderung. Und alle Schwierigkeiten des Lebens sind individuell. Wenn zwei Menschen genau das selbe erleben, empfindet es doch jeder anders.

Entscheidend ist, mit welchen Vorstellungen einer Beziehung ich eine Partnerschaft eingehe.
Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Die vorgelebte oder erlebte Partnerschaft der Eltern. Meine Defizite, die mir nicht bewusst sind, die ich aber ausgleichen möchte. Meine Ansprüche an einen Partner/Partnerin. Meine Ansprüche an eine Partnerschaft. Meine Vorlieben und Abneigungen, meine Prägungen usw.

Unbewusst suchen wir unseren Partner/Partnerin nach dem Prinzip „du bist alles was mir fehlt“. Denn da wird es interessant. Der Partner/Partnerin ist ein Gegenpol, und Gegensätze ziehen sich an. Da ist Feuer und Leidenschaft, Streit und Versöhnung, das kann eine Beziehung ständig unter Strom stehen lassen, aber auch zermürben.

Wenn wir ein Seelengeschwister, eine Kopie unserer eigenen Wünsche und Vorstellungen finden, dann kann es harmonieren, muss es aber nicht. Gleichgesinnte Menschen verstehen sich besser, was eine gute Voraussetzung für eine gelungene Partnerschaft ist. Es kann aber auch langweilig werden, wenn Reibung fehlt. Oder unbefriedigend, sobald Kinder da sind und ein Partner sich dadurch benachteiligt oder eingeschränkt fühlt.

Möchten Sie sich selbst als Partner haben?
Möchten sie mit sich selbst eine Partnerschaft eingehen?
Die beste Voraussetzung für eine gelingende Partnerschaft ist genau dies:
Ich kann auch mit mir alleine sein, ich brauche niemanden der mich glücklich macht.
Und die Einsicht:
Jede Partnerschaft ist eine Herausforderung. Ein gemeinsamer Weg der Entwicklung.
Für eine glückliche Beziehung.

 

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