Lernen mit Freude

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Lernen mit Freude – ist nicht – lernen müssen

Dass Lernen Spaß macht, und Wissen aneignen auch auf andere Art als nur mit Lernen müssen geht, vermitteln Sie Ihrem Kind idealerweise möglichst früh. Wobei immer beachtet werden sollte, dass das Kind/ die Kinder, nicht überfordert werden. Besonders gut geeignet ist dabei learnig by doing. Lassen Sie ihr Kind ruhig mal ran, auch wenn sie ihm vieles noch nicht wirklich zutrauen und es selbst natürlich schneller und besser machen würden. Aber die Zeit und Geduld, die Sie ihrem Kind dabei schenken, zahlt sich für das spätere (Schul-)Leben und das Selbstbewusstsein ihres Kindes aus.

Lassen Sie Kartoffeln schälen, Gemüse schnippeln, Teig rühren, Staub saugen oder Boden wischen, wenn ihr Kind das wünscht. Zeigen Sie Ihrem Kind wie das geht – und bitte, auch wenn es schwer fällt, besseren Sie nicht nach, ohne zumindest vorher ihr Kind zu fragen, ob es so zufrieden ist oder Sie ihm helfen dürfen. (Wenn Sie ihr Kind bei diesen Aufgaben zur Selbständigkeit kritisieren, wird es bald die Lust daran verlieren. – Aber sie möchten doch, dass es Freude am Lernen hat und selbständig wird!)
Lassen Sie Ihr Kind beim Kochen oder Putzen helfen oder tragen Sie ihm beim Einkaufen bestimmte Aufgaben auf. Fördern Sie „seine“ Interessen und falls Sie sich damit gar nicht identifizieren können, aber ihre Hilfe notwendig ist, dann finden Sie zumindest einen Kompromiss oder delegieren Sie für diese Fälle die Aufgabe/ Hilfestellung in andere Hände.

Gesellschaftsspiele sind übrigens eine besonders gute Übung zur Konzentration.
Fangen Sie schon möglichst früh damit an.
Fordern Sie ihr Kind und lassen Sie es nicht immer gewinnen. Finden Sie einen guten Mittelweg. Kinder brauchen auch Herausforderung. Sie müssen  lernen, mit Sieg „und“ Niederlage umzugehen. Bei regelmäßig geschenkten Siegen, brauchen sich die Kinder nicht mehr anzustrengen. Ständig zu verlieren frustriert, und verleidet auf Dauer den Spaß am Spielen.

Geben Sie ihrem Kind das Gefühl, dass sie es lieben und das es dies nicht mit seinen Leistungen beweisen muss. Erwartungshaltungen der Eltern, sind eine ungute seelische Belastung für das Kind, und belasten auf Dauer die Eltern-Kind-Beziehung sowie das seelische Gleichgewicht des späteren Erwachsenen. Erwartungshaltungen blockieren die Leistungsfähigkeit vieler Kinder. Auch die Mahnung mit dem Zeigerfinger, dass die späteren Berufsaussichten ohne entsprechende Leistungen oder Schulabschlüsse aussichtslos sind, ist für das schulische Selbstbewusstsein und den späteren Berufserfolg, sicher nicht förderlich. Solche Mahnungen und Zukunftsprognosen helfen dem Kind nicht weiter, sondern lassen es eher verzweifeln, sollte es den Leistungen nicht entsprechen.
Das heißt nicht, dass wir von unserem Nachwuchs nichts mehr erwarten dürfen. Und auch nicht, dass unsere Kinder nichts mehr leisten sollen. Aber wir setzen sie nicht unter Erwartungsdruck. Erwartungen können enttäuscht werden. Außerdem stellen wir unser Kind damit unter einen Druck, der meist kontraproduktiv ist und vor allem psychisch belastend.

Kein Kind sollte die Schulzeit als schlechte Erinnerung und Stresszeit in sein späteres Leben mitnehmen. Vieles Blockaden im Berufs- u. Privatleben hängen mit der Kindheit und natürlich mit den Erfahrungen aus der Schulzeit zusammen. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus und den sollten zumindest die Eltern tolerieren und berücksichtigen.
Damit Ihr Kind “mit Freude lernt” – weil es ihm Spaß macht!

 

 

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