Mondwissen und alte Regeln

Vollmond

Mondwissen und alte Regeln zu Natur und Gesundheit

In früheren Zeiten war es für die Menschen selbstverständlich ihr Leben nach den Mondphasen auszurichten. Über unzählige Generationen hinweg orientierte man sich in der Landwirtschaft (z.B. bei Aussaat, Pflege und Ernte) eng am Lauf des Mondes.
Auch in der Heilkunde wurde das Wissen um die Wechselwirkung der Mondphasen gewissenhaft berücksichtigt.

Heute betrachten viele dieses alte Wissen als Aberglaube.
Auch die Homöopathie wird ja noch immer von der modernen Wissenschaft belächelt, die damit erzielten Heilerfolge nur als wirksamer Placebo-Effekt anerkannt…

Die innere Monduhr spielt – so vermuten die Forscher – auch beim Menschen eine Rolle. Ist es etwa nur Zufall, dass die weibliche Menstruation 28 Tage dauert, also genauso lang ist wie ein Mondzyklus? Oder dass eine Schwangerschaft zehn Monde, also 280 Tage, dauert?

Nach dem Mond gibt es sehr alte überlieferte Bauernregeln für die Land- u. Forstwirtschaft.

Die von Demeter angebauten Lebensmittel werden nach den Mondregeln gesät, gepflanzt und geerntet.

Manches können wir selbst beobachten:
Putzen geht mit viel weniger Mühe bei abnehmendem Mond. Auch Wäsche, bei abnehmendem Mond gewaschen, wird sauberer, Flecken lassen sich leichter entfernen.
Mir ist das mit dem Putzen schon aufgefallen – und ich fand es im Nachhinein durch den Mondkalender bestätigt – weshalb es an einem Tag so leicht von der Hand geht und an anderen Tagen so mühsam ist.

Vor über 20 Jahren brachten J. Paungger u. W. Poppe ihr erstes Mondbuch “Vom richtigen Zeitpunkt” auf den Markt. Es erschienen mehrere Bücher und Mondkalender von anderen Autoren und es wurde regelrecht „in“, sich mit den Mondregeln ein klein wenig auszukennen. Inzwischen gibt es zwar einige Bücher mehr und jährlich neue Mond-Kalender, aber der Trend verebbte wieder. Die Mondregeln und die daraus entstehenden Produkte wurden etwas inflationär, und andere esoterische Weisheiten lösten das alte, neu entdeckte, Mond-Wissen ab.

Doch das Wissen um die Regeln des Mondzyklus bzw. wie der Mond uns und die Natur beeinflusst, ist ein wertvoller Schatz aus alten Zeiten, wie z.B. auch die Bauernregeln oder die Kräuterheilkunde. Ich selbst bin zum neuen Jahr erneut darauf aufmerksam geworden, als ich meinen letzten Mondkalender aus der Mappe holte, die für 10 Jahre lang Mondkalender beinhaltete. Ich verwendete diese Kalender in den vergangenen Jahren nur noch, um das Datum der Wassertage zu markieren, für die optimalen Gieß-Tage der Zimmerpflanzen. Damit hatte ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich denke es scheint durchaus sinnvoll, sich mit dem überlieferten Wissen unserer Vorfahren vertrauter zu machen. Die Kräfte der Natur in unseren Alltag mit einzubeziehen und deren Wirkungsweise zu beobachten.
Auch im gesundheitlichen Bereich spielt der  Mond wohl eine beachtliche Rolle.
Um nur ein kleines Beispiel zu nennen: Abnehmender Mond ist vorteilhaft für alles Ausleitende, Entgiftende, während bei zunehmendem Mond alles Zuführende, Nährende besonders wirksam ist.
Zusätzlich kann es sicherlich ein Vorteil sein, sich nicht nur von der modernen Technik und Medizin abhängig zu machen. Es gibt so vieles, was man mit altem Wissen und Mutter Natur auch alleine „reparieren“ oder sogar regenerieren kann. Oft sind das ganz banale Sachen, die früher selbstverständlich waren.
Schon Hippokrates meinte: „ Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur. Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein. Er wird von ihr, niemals aber die Natur von ihm, lernen.

Auch wenn es anfänglich vielleicht etwas mühsam erscheint, betrachten Sie es doch einmal so: Ein selbstgebackener Kuchen schmeckt meistens besser als ein fertig gekaufter, eine selbstgekochtes Gericht besser als ein Fertiggericht. Anfangs bereitet es Arbeit und kostet mehr Zeit, aber je öfter ich backe oder koche, umso mehr Routine habe ich. Irgendwann geht es so schnell von der Hand, und gelingt so gut, dass ich es lieber selbst mache, als etwas Fertiges zu kaufen.

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